Nur wenige Kirschsorten vereinen so viel süße Frucht und Geschmackstiefe wie die Teufelskirsche.
Devil Cherries stammt von Tiki Madman und ist eine Kreuzung aus Trop Cherry und Devil Driver. Beide Elternsorten sind für ihre ausgeprägten Terpene und ihr Erscheinungsbild bekannt, was sich deutlich in dieser Sorte widerspiegelt. Devil Cherries ist überwiegend Indica-dominant und vereint die saftige Süße von Trop Cherry mit der etwas kräftigeren, exotischen Seite von Devil Driver. Diese Sorte hat sich vor allem in kleineren, handwerklichen Kreisen etabliert und setzt mehr auf Mundpropaganda als auf groß angelegte Kampagnen. Erfahrene Grower schätzen sie besonders für ihren lang anhaltenden Geschmack. Optisch gehört Devil Cherries zu den auffälligsten Sorten. Die Blüten sind dicht und kompakt, oft mit deutlichen violetten Schattierungen im Grün. Diese Farbe stammt von Anthocyanen, denselben Substanzen, die Blaubeeren und Rotkohl ihre Farbe verleihen. Eine dichte Schicht aus Trichomen bedeckt die Blüten, was die Sorte auch für diejenigen interessant macht, die mit Harz arbeiten. Bei hochwertigem Material glänzen die Blütenknospen sichtbar, sobald Licht auf sie fällt. Das Aroma ist kräftig und erinnert vorwiegend an dunkle Kirschen und reife Früchte. Darunter verbirgt sich eine cremige Süße mit einem subtilen, leicht benzinartigen Unterton, der dem Ganzen eine gewisse Schärfe verleiht. Am Gaumen treten die Kirschen am deutlichsten hervor, gefolgt von tropischen Früchten und einer leichten Würze im Abgang. Limonen, Myrcen und Caryophyllen sind die Terpene, die hier den Charakter am stärksten prägen. Diese Mischung sorgt dafür, dass das Profil süß bleibt, ohne fade zu wirken.
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